Sonntag, 26. Januar 2014

{Nailspiration} Galaxy Nails

Hallo ihr Lieben!

Eventuell denkt ihr jetzt "Galaxy Nails sind doch sowas von 2012!". Falls ja, habt ihr absolut Recht. Diese Art der Maniküre ist 2012 überall in der Bloggerwelt zu sehen gewesen, wobei ich sagen muss, dass sie mir auf deutschen Blogs noch gar nicht aufgefallen ist. Schon seit Ewigkeiten wollte ich mir schon eine kleine Galaxy auf die Nägel zaubern, habe es zwischenzeitlich aber wieder vergessen oder bin zeitlich einfach nicht dazu gekommen.

Letzte Woche habe ich mit einem Film und Nagellackdämpfen einen entspannten Abend eingelegt und bin die Galaxy Nails endlich angegangen.


Zwei wundervolle Versionen habe ich bei Lucy's Stash und Chalkboard Nails gefunden (übrigens zwei meiner absoluten Lieblings-Nagellackblogs!), wobei ich mich bei meiner Version an Chalkboard Nails orientiert habe.

Ich habe einige Nagellacke in schwarz, weiß, blau, türkis, violett und pink herausgesucht, die meiner Einschätzung nach gut zu Galaxy Nails passten. Außerdem darf der Glitzer nicht fehlen, damit die Galaxy auch ein paar funkelnde Sterne bekommt.

Und dann ging es auch schon los. Mithilfe eines Nailart-Schwämmchen habe ich  auf eine schwarze Base nach und nach die Farben auf die Nägeln getupft bis ich mit dem Aussehen zufrieden war. Begonnen habe ich mit Blau- und Türkistönen, danach kamen violett und pink auf die Nägel, am Ende etwas weißer Nagellack sowie weiße Punkte mithilfe eines Dotting Tools. Und zum Abschluss feinerer Glitzer sowie größere einzelne Gitzerpartikel.


Folgende Tipps kann ich euch mit auf den Weg geben, falls ihr auch mal etwas Zeit übrig habt und euch an Galaxy Nails versuchen möchtet:
  • Verwendet nicht zu feinen, dichtgepackten Glitzer, da dieser die Farben etwas dominieren kann.
  • Lasst beim Tupfen auch ein paar Stellen frei, sodass die schwarze Base hier und da noch zu sehen ist. Auf diese Weise schafft man eine perfekte Illusion von unendlicher Tiefe auf den Nägeln.

Auf folgendem Bild seht ihr meinen ersten Versuch. Hier habe ich zum Abschluss Polarlicht von Kosmetik Kosmo verwendet, der im Grunde ein ganz toller Nagellack ist, für die Galaxy Nails aber zu dominierend war. Außerdem habe ich das meiste Schwarz übertupft, sodass alles zu einem Einheitsbrei verwischt war. 


Und weil manchmal die Perfektionistin in mir doch mal einen Gastauftritt hat, habe ich meinen Nagellackentferner geschnappt und nochmal von neu begonnen. Mit der zweiten Version war ich sehr viel glücklicher, mit meinem dritten Versuch, also der Version an meiner rechten Hand, war ich letztendlich am zufriedensten :)

Meine linke Hand:


Rechts:


Und meine Versuche irgendwie beide Hände gleichzeitig aufs Bild zu bringen:


Ich muss sagen, dass Galaxy Nails nicht schwierig, aber sehr zeitaufwendig sind, man dafür aber am Ende mit einer hübschen Galaxy inklusive funkelnden Sternen auf den Nägeln belohnt wird. 
Ich persönlich war so begeistert von den Galaxy Nails, dass ich andauernd meine Nägel anstarren musste. Diese Tiefe habe ich bei noch keiner anderen Maniküre erreicht und man konnte sich wirklich etwas in ihr verlieren.

(P.S.: Nagellack-Posts, die mehr in Richtung Nail Art im Gegensatz zu "normalen" Swatches gehen, werde ich ab jetzt unter der Kategorie "Nailspiration" veröffentlichen. Meist werden es also Posts wie dieser sein, bei denen ich mich von anderen Bloggern inspirieren lasse und mich dann an meiner eigenen Version versuche.)

Kennt ihr Galaxy Nails? Wie gefallen sie euch? Habt ihr euch auch schon einmal an ihnen versucht oder ist euch das zu viel Arbeit? 
Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag und hoffe, dass ihr die freie Zeit genießen könnt. Ich für meinen Teil setze mich wieder an meinen Schreibtisch. Morgen muss ich einen Schwedisch-Test schreiben und die großen Klausuren lassen auch nicht mehr lange auf sich warten. Aber ich will nicht jammern, denn wenigstens muss ich heute nicht das Haus verlassen, haha.


 

Freitag, 24. Januar 2014

Weihnachtsbäckerei: Kokosmakronen

Hallo ihr Lieben!

Ähm ja.. *oops* würde ich mal sagen. Gerade habe ich in den Post-Entwürfen noch diesen hier zu meinem letzten Rezepte-Post für meine Weihnachtsbäckerei gefunden. Weihnachten ist nun schon etwas her und niemand will mehr davon hören, nichtsdestotrotz schmeiße ich noch schnell dieses Rezept für klassische Kokosmakronen hinterher. Abspeichern und zu gegebener Zeit wieder herauskramen lautet die Devise :)


Kokosmakronen sind die Lieblingsplätzchen meiner Mama, jedes Jahr ist es also ein Muss für mich, dass ich sie für sie backe. Auf den Bildern sieht man schon, dass sie mir ein wenig zu braun geraten sind, weil ich mich mit dem Ofen bei meinen Eltern nicht so auskannte. Trotzdem haben sie laut der Meinungen meiner Verkoster geschmeckt, ich selbst habe tatsächlich keine einzige Makrone gegessen, da ich zu sehr damit beschäftigt war, meine vier Bleche Vanillekipferl aufzuessen xD


Die Makronen bereite ich seit Jahren nach folgendem Rezept zu:

Zutaten: 
  • 200g Kokosraspeln
  • 200g Zucker
  • 4 Eiweiße
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Messerspitze Zimt 
  • (Backoblaten (50mm)

Zubereitung:

Den Eiweiß zu Schnee schlagen. Zucker, Vanillezucker und den Zimt vorsichtig unterheben. Zum Schluss die die Kokosraspeln auch vorsichtig unterheben. Ein Backblech mit Oblaten auslegen und darauf jeweils mit zwei Löffeln eine kleine Menge der vorbereiteten Masse setzen.
Die Kokosmakronen werden bei bei 200° Ober- und Unterhitze für etwa 20 Minuten gebacken oder bis sie ganz leicht Farbe bekommen haben.  


Ich habe etwas weniger Zucker genommen als im Originalrezept angegeben, ich glaube es waren um die 170 Gramm. Je nach Geschmack kann man die Menge also anpassen.


Das Rezept ist wirklich super super einfach und eine gute Möglichkeit, übrig gebliebene Eiweiße von anderen Rezepten zu verarbeiten (beispielsweise hat man genau vier Eiweiße übrig, wenn man die doppelte Menge Kulleraugen aus diesem Rezept zubereitet). Wer Kokos mag, macht bei den Makronen auf jeden Fall nichts falsch.
Ich hoffe ihr nehmt mir den kleinen Ausflug zurück in den Dezember nicht übel, aber nach der Weihnachtszeit ist ja bekanntlich vor der Weihnachtszeit und in gut sieben Monaten werden die Supermarktregale wieder voller Printen, Spekulatius etc. sein ;)
Ich wünsche euch einen schönen Start ins Wochenende,

 

Dienstag, 21. Januar 2014

[Lackiert] Dior - Bouquet

Hallo ihr Lieben,

auch wenn der Winter nie so richtig da gewesen ist (zumindest hier im Westen), steht so langsam der Frühling vor der Tür. In der Beautywelt bedeutet das: Frühjahrskollektionen soweit das Auge reicht und aus einer dieser Kollektionen möchte ich euch heute einen Nagellack vorstellen.


Es handelt sich dabei um "Bouquet" von Dior aus der Trianon Spring Collection, eine in meinen Augen wunderschöne Farbe, die leider sehr schwer zu fotografieren ist. Auf den ersten Blick ist es ein typisches Barbierosa, der Apricoteinschlag macht den Ton jedoch zu etwas Besonderem. Je nach Lichteinfall dominiert manchmal eher das Rosa, vor allem im Kunstlicht, wie auch hier auf den Fotos, mal das Apricot.

Lackiert habe ich zwei Schichten, mit nur einer Schicht wird er noch etwas ungleichmäßig. Auf den Bildern trage ich keinen Topcoat, man sieht, dass der Lack trotzdem schön glänzt und leuchtet.



Die Nagellacke von Dior kosten je nach Bezugsquelle etwa 23€, enthalten 10ml und sind zum Beispiel bei Douglas erhältlich.

Einen Überblick über die gesamte Kollektion findet ihr bei Magi, weitere Bilder von Bouquet bei ChaHeVu, Sina und Claudia.

Ich bin mit der Qualität (wie immer) sehr zufrieden, im höherpreisigen Segment sind die Lacke von Dior einfach meine Lieblinge. Aber auch die Farbe finde ich wunderschön und perfekt für diese Kollektion, so häufig wie diesen Lack habe ich in der letzten Zeit keinen anderen getragen. Er macht mir einfach gute Laune und harmoniert toll mit meinem Hautton!

Wie gefällt euch die Spring Collection von Dior und vor allem der hier vorgestellte Nagellack? Mich lachen ganz besonders die beiden Blushes noch an, die Farben sind einfach wunderschön!



Sonntag, 19. Januar 2014

Pinselzuwachs bei Zoeva: Mein erster Eindruck und Vergleiche

Hallo ihr Lieben!

Ihr habt es eventuell schon über Twitter oder Instagram mitbekommen: Bei Zoeva erwarten uns in diesem Monat wieder einige Neuheiten.
Neben acht neuen Einzelpinseln wird es auch zwei Brush Clutches geben. 


Vier der Pinsel möchte ich euch heute näher vorstellen, meinen ersten Eindruck mit euch teilen und zudem ein paar Vergleiche mit meiner heimischen Pinselkollektion anstellen. Außerdem zeige ich euch auch kurz die kleine der beiden Brush Clutches. Achtung, dies wird ein sehr langer Post, also schnappt euch am besten einen Tee und Kekse ^^


Beginnen möchte ich mit der Brush Clutch.
Das sagt Zoeva:
"Wir lieben Makeup Pinsel. Deshalb haben wir unseren ZOEVA Pinseln das Zuhause gegeben, das sie verdienen. Ab dem 27. Januar werden all unsere ZOEVA Single Brush Sets in einer dieser klassisch-chicen, zeitlos eleganten Clutches erscheinen. Die Taschen sind aus robustem, tiefschwarzem Kunstleder gefertigt. Das Innenfutter besteht aus pinker Shantungseide, welche auch für Brautkleider verwendet wird. Eine Innentasche mit Reißverschluss verstaut sicher und einfach das passende Makeup. Am Abend verwandelt sich die Brush Clutch in die perfekte Cocktail-Bag."

Die Clutches wird es in zwei verschiedenen Größen geben. Die Brush Clutch Large hat die Maße 24x18cm und wird für 14,80€ erhältlich sein. Die kleinere der beiden ist 24x12cm groß und wird 12,80€ kosten. 


Mein erster Eindruck:
Ich finde die Clutch sehr hübsch, das schwarze Kunstleder macht keinen billigen Eindruck und fühlt sich angenehm an. Die Pinsel finden darin locker Platz, zusätzlich kann man noch einige Make-Up-Stücke in ihr transportieren. Hierzu eignet sich die Innentasche gut. Einen Kritikpunkt habe ich: Der Reißverschluss klemmt manchmal ein bisschen und schließt und öffnet sich nicht so smooth wie ich es gerne haben würde.



Wir haben jeweils zwei der Gesichtspinsel und zwei der Augenpinsel zugeschickt bekommen, auf die ich im Einzelnen näher eingehen werde.


Beginnen wir mit dem 105 Luxe Highlight Pinsel.
Das sagt Zoeva:
„Light my fire“
Ein luxuriöser Highlighter Pinsel aus feinstem Echthaar mit Synthetik Blend frei von Farbstoffen. Die super sanften, flammenförmigen Borsten verleihen den Wangen einen wunderbaren Glow. Be polished, be beautiful. Preis: 11,50 Euro
Auf den ersten Blick war ich auf diesen Pinsel am meisten gespannt. Verschiedene Highlighter ließen sich schön auftragen, wobei er mir für diesen Zweck für meinen persönlichen Geschmack ein wenig zu groß ist. Die Borsten fühlen sich sehr weich an und pieksen nicht auf der Haut.


In meiner Sammlung habe ich keinen Pinsel, der dem Luxe Highlight Pinsel ähnelt. Für meinen Wangen-Highlighter nutze sonst sehr gerne den Setting Brush von Real Techniques oder den Petit Stippling von Zoeva.


Auf folgendem Foto sieht man aber, dass sie sich wirklich nicht ähnlich sind. Der Luxe Highlight Pinsel ist dichter gebunden und auch vom Umfang her viel größer als die beiden Vergleichsobjekte. Der Real Techniques Pinsel ist kleiner und flacher, beim Petit Stippling handelt es sich um einen Stinktierpinsel, der Kopf ist flach und bietet sehr viel mehr Widerstand als der Luxe Highlight.


Von der Form her ähnelt der Luxe Highlight noch am ehesten dem Blush Brush von Real Techniques, obwohl letzterer natürlich sehr viel größer ist.


Die letzten Tage habe ich den Pinsel oft fürs Konturieren verwendet. Ich finde, dass er sich dafür sehr gut eignet. Die Kontur ist definiert wie nötig, gleichzeitig aber auch ausgeblendet, sodass man das "falsche Spiel" mit Licht und Schatten nicht direkt erkennt. Normalerweise verwende ich für diesen Zweck meinen MAC 138 Pinsel, jedoch war ich in letzter Zeit immer weniger von ihm angetan, da er total kratzt und piekst. Aber das ist eine andere Geschichte.


Mein erster Eindruck:
Der Pinsel gefällt mir bisher sehr gut. Zum Highlighten ist er für mein Gesicht ein wenig zu groß, umso mehr mag ich ihn zweckentfremdet zum Konturieren. Die Haare sind schön weich, sind aber schön gebunden und bieten einen angenehmen Widerstand. Auch beim Waschen verhielt er sich gut und verlor keine Haare.




Der zweite Gesichtspinsel in der Runde: Der 103 Defined Buffer.
Das sagt Zoeva:

„Embrace your face“
Ein kleiner angeschrägter Foundation Pinsel mit veganen Taklon Borsten. Die Form eignet sich ideal für ein ebenmäßiges, deckendes Makeup Finish. Passt sich perfekt den Konturen des Gesichts an. Preis: 10,50 Euro

Ich mag solche Pinsel sehr gerne für mein flüssiges Make-Up und freute mich auf die ersten Tests.


Am ehesten vergleichbar ist der Defined Buffer mit meinen verschiedenen Kabuki-Pinseln von Sigma. Auf den ersten Blick sieht man aber schon: Sie sind same same but different.


Der Flat Kabuki von ist ganz ähnlich gebunden wie der Defined Buffer. Beim Auftragen des Make-Ups bieten sie einen hohen Widerstand und verleihen ein natürliches Finish ohne Streifen. Während der Flat Kabuki oben jedoch flach ist (duh!), ist der Defined Buffer abgeschrägt.


Der Round Kabuki ist in etwa so groß wie der Defined Buffer, jedoch nicht flach abgeschnitten, sondern abgerundet. In ihrem Auftrag verhalten sie sich ähnlich, da man durch die abgerundete bzw. abgeflachte Form in jede "Ecke" des Gesichts kommt.


Und der letzte im Vergleich: Der Angled Top Kabuki von Sigma. Beide Pinsel sind zwar angeschrägt, sind aber sonst recht unterschiedlich. Der Pinsel von Sigma ist rundlich abgeschrägt und hat eine ovale Form, während der Defined Buffer rund ist.


Mein erster Eindruck:
Der Defined Buffer eignet sich sehr gut zum Auftragen von flüssigem Make-Up, ich habe nichts an ihm auszusetzen. Die abgeschrägte Form hilft dem Pinsel sich den Formen und Konturen des Gesichts anzupassen, sodass der gleichmäßige Auftrag der Foundation gewährleistet ist.



224 Luxe Defined Crease

Das sagt Zoeva:

"Ein feder-zarter Blender Pinsel aus feinstem Echthaar mit Synthetik Blend frei von Farbstoffen. Seine ultra weichen Borsten hauchen das Makeup auf ihr Gesicht verblenden
Lidschatten entlang der Lidfalte nahtlos.Preis: 6,20 Euro"
Ich bin ehrlich gesagt leichter mit neuen Gesichtspinsel zu begeistern als mit Augenpinseln, da ich diesen Bereich schminktechnisch eher vernachlässige und oft nur Eyeliner trage. Nichtsdestotrotz möchte ich meinen ersten Eindruck vom Luxe Defined Crease Pinsel mit euch teilen.


Und auch hier stellte sich nach einem Blick in meine Pinselsammlung wieder heraus: Ich besitze noch keinen dieser Art. Drei Pinsel habe ich jedoch herausgesucht, die entweder in der Form oder ihrem Zweck dem Luxe Defined Crease Brush ähneln.


Von der allgemeinen Art her ähnelt der Pinsel dem Sigma SS224, den ich zum Verblenden von scharfen Kanten bei Lidschatten verwende. Beide sind sich in ihrer Haardichte ähnlich, wobei der Zoeva-Pinsel aufgrund seiner Größe weniger Widerstand bietet. Der Sigma SS224 ist größer und lässt sich nicht für eine definierte Crease anwenden.


Von der Art ihres Auftrages her fand ich, dass der MAC 217 einen ähnlichen Job macht. Beide Pinsel sind weich und verblenden gleichzeitig beim Auftragen des Lidschattens. Von der Form her ähneln sich die Pinsel jedoch nicht so sehr.


Für den eigentlichen Zweck, einer definierten Crease, würde ich eher zu einem Pencil-Brush greifen. Hier zum Beispiel zum 230 Pencil Brush aus demselben Hause. Von der Form her sind sie sehr unterschiedlich. Der Pencil-Brush macht seine Arbeit in der Crease sehr gut, durch die Dichte der Haare bietet er einen großen Widerstand und damit viel Kontrolle. Durch die spitzzulaufende Form bekommt man wirklich definierte Striche hin.


Mein erster Eindruck:
Nach den ersten Tests mit dem Luxe Defined Crease Brush bin ich nicht der Meinung, dass man wirklich eine definierte Crease mit diesem Pinsel hinbekommt. Der Pinsel schmiegt sich gut der natürlichen Form des Auges an und taucht gut in die Lidfalte ein. Durch die geringe Dichte und Länge des Pinsels wird der Lidschatten aber eher sehr verblendet aufgetragen (was im Grunde nichts Negatives ist). Für den eigentlichen Zweck halte ich ihn aber nicht so nützlich und würde für eine definierte Crease eher einen Pencil-Brush zur Hand nehmen. 




Zu guter letzt: Der 322 Brow Line Pinsel.

Das sagt Zoeva:

„The brows have it“
Ein breiter Augenbrauenpinsel mit kurzen, veganen Taklon Borsten. Die angeschrägte Form sorgt für den perfekten Schwung mit cremigen oder pudrigen Produkten. Ein
Must Have Tool für wunderschön geformte, ausdrucksstarke Augenbrauen. Preis: 5,80 Euro

Für das Nachziehen meiner Augenbrauen verwende ich sowieso immer zweckentfremdet einen angeschrägten Eyeliner-Pinsel. Zoeva hat dieser Art von Pinseln also einen Augenbrauen-Stempel aufgesetzt.



Vergleichbare Pinsel aus meiner Sammlung ließen sich schnell finden. Neben dem Sigma SS266, den ich am häufigsten für meine Augenbrauen in Gebrauch habe, erfüllen auch der LeniBrush Pinsel LBE05 und der Eyelinerpinsel von essence diese Aufgabe gut. Während die drei Vergleichspinsel durchschnittel 5-6mm breit sind, misst man beim Brow Line Pinsel von Zoeva eine Breite von gut 8mm.


Mein erster Eindruck/Fazit:
Für mich stellt der Brow Line Pinsel einen soliden Augenbrauenpinsel dar. Wenn man noch keinen ähnlichen in seiner Sammlung hat, kann man guten Gewissens zuschlagen, ansonsten würde ich sagen: Nice to have, aber braucht man nicht unbedingt. Die größere Breite des Pinsels empfand ich weder als Vor- noch als Nachteil.




Das war also mein Post zu den Neuheiten von Zoeva. Habt ihr durchgehalten? *virtuellenKeksverteil*
Die Produkte sind ab dem 27. Januar im Zoeva Onlineshop erhältlich.

Welche vorgestellten Pinsel haben euer Interesse geweckt und werden eventuell getestet?
Ich hoffe euch helfen die Vergleiche dabei einen ersten Eindruck zu bekommen, auch ohne die Pinsel live zu betrachten. 
Ich wünsche euch einen schönen entspannten Sonntag,


Donnerstag, 16. Januar 2014

Matchy Matchy mit Astor, or not? {Perfect Stay Gel Shine Nagellacke} Swatches und Vergleiche

Hallo ihr Lieben!

Vor einigen Tagen stellte ich euch die Ultra Vibrant Color Lipbutters von Astor vor, die es zunächst einmal in vier verschiedenen Farben geben wird.
Passend zum Launch der neuen Lipbutters werden zudem vier limitierte Perfect Stay Gel Shine Nagellacke erhältlich sein, die farblich zu den Lipbutters passen. Ich finde die Idee Nägel und Lippen farblich abzustimmen generell sehr gut, jedoch muss es dann farblich auch wirklich passen. 
Heute möchte ich euch Swatches der Nagellacke zeigen und meine Meinung mit euch teilen, inwiefern die Gel Shine Nagellacke wirklich ein Match zu den Lipbutters darstellen.


In derselben Reihenfolge wie bei den Lipbutters möchte ich auch die Nagellacke vorstellen, wobei ich mir hier die Farbbeschreibungen spare, da sie einfach eine Wiederholung meiner eigenen Worte aus dem vorherigen Post wären.


#509 Retro Beige gehört zum natürlichen Duo zusammen mit #20 Flirt Natural. Die Farbe deckt in 1-2 Schichten und hat ein Cremefinish. Auf den Nägeln trage ich (in diesem Post nur bei dieser Farbe) neben den zwei Farbschichten eine Schicht InstaDri von Sally Hansen.


Meiner Meinung nach hat hier der Match sehr gut geklappt, was ich bei dieser recht hellen Nuance so nicht erwartet hätte. Der Lack ist in zwei Schichten etwas dunkler als die Lippenfarbe, was ich aber nicht gravierend finde.



#308 It-Red ist dasselbe Tomatenrot wie bei #21 Keep in Touch zu sehen ist. Die Farbe deckt ebenso in 1-2 Schichten und enthält keinen Schimmer oder Glitzer. Auch ohne Überlack kann man auf den Fotos erkennen, dass die Lacke ihrem Zusatz "Gel Shine" alle Ehre machen.


Auch hier finde ich, dass sich Nagellack und Lippenfarbe sehr ähnlich sehen. In der Nahaufnahme sehen meine Lippen jetzt etwas dunkler aus, in Wirklichkeit erschien auch die Lippenfarbe sehr viel tomatiger.




#210 Seductive Fushia ist der Nagellackpartner von #18 Pretty in Fuchsia. Ich bin mir nicht sicher, ob die Farbe nicht eigentlich Seductive Fuchsia heißen sollte und sich ein kleiner Schreinfehler eingeschlichen hat. Meine google-Recherche ergab, dass die Farbe im Französischen auch "fushia" geschrieben werden kann, was aber nicht zum "seductive" passen mag. Aber diese Gedanken einmal beiseite: Der Lack verhält sich genau wie seine Geschwister. Er ließ sich einfach lackieren und deckt in 1-2 Schichten. Auf den Nägel trage ich zwei Schichten ohne Überlack.


Ich fange an mich zu wiederholen. Auch diese Nuance passt gut zu der Lippenfarbe. Meine Lippen geben der Lipbutter einen leicht kühleren Unterton, nichtsdestotrotz finde ich, dass Nagellack- und Lippenfarbe gut zueinander passen.




#410 Hot Plump möchte gern mit #19 Plump it gepaart werden. Der Lack hat ein Cremefinish und verhält sich genau wie die anderen. Auf den Nägeln trage ich zwei Schichten und keinen Überlack, obwohl ich die Rechnung dafür sofort bekam. 

Der Nagellack ist mein Favorit aus dem Quartett, weshalb ich ihn als letztes lackierte und nach dem Swatchen auf den Nägeln behalten wollte. Da ich aber von den Schnelltrocknerüberlacken mittlerweile so verwöhnt bin, habe ich mir ohne Topcoat sofort massig Dellen eingefangen, weshalb ich beim nächsten Mal auf jeden Fall nicht auf einen Topcoat verzichten würde. Nicht wegen des Glanzes, da der Lack dies auch allein bewältigen könnte, sondern aufgrund der Trocknungszeit.


Der Nagellack passt auf den ersten Blick gut zum Lippenprodukt bzw. zur Verpackung diesem. Dadurch, dass Plump it auf den Lippen viel heller wirkt als im Stift, zeigt sich hier leider der Mismatch. Bei den aufgetragenen Farben sieht man, dass der Nagellack dunkler ist als die Lippenfarbe. Hier findet sich aus dem Quartett also ein Ausreißer. 



Noch ein paar harte Fakten am Schluss:
Die Perfect Stay Gel Shine Nagellacke sind ab Januar erhältlich und limitiert, sie kosten 5,99€ und enthalten 12ml.


Wie gefallen euch die Farben der Perfect Stay Gel Shine Nagellacke? Matcht ihr auch ab und zu euren Lippenstift zum Nagellack? Welche der vier Farben gefällt euch am besten? Mein Pärchen-Favorit ist Flirt Natural zusammen mit Retro Beige, bei der Bewertung der Nagellacke ohne ihre Matches finde ich Hot Plump am interessantesten. 
Ich wünsche euch einen schönen Tag,


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